Microsoft definiert 0x124 als fatalen, über WHEA gemeldeten Hardwarefehler.
0x124 systematisch über CPU, RAM, PCIe, Temperatur, Stromversorgung, BIOS und WHEA-Ereignisse diagnostizieren.
Microsoft definiert 0x124 als fatalen, über WHEA gemeldeten Hardwarefehler.
Microsoft nennt ausdrücklich Hitze, defekte Hardware, Speicher, Prozessor und Overclocking.
Der WHEA-Fehlerdatensatz kann Machine-Check-, PCIe-, generische Hardware- oder andere Fehlerquellen identifizieren.
WHEA ist die Windows Hardware Error Architecture. Bei 0x124 meldet Windows einen fatalen Hardwarefehlerdatensatz der Plattform. Die Quelle kann CPU Machine Check, PCIe oder eine andere Hardwareklasse sein.
Eine Neuinstallation beseitigt keine reale Strom-, Temperatur-, RAM-, CPU- oder PCIe-Instabilität. Zuerst Fehlermuster und WHEA-Quelle bestimmen.
Microsoft nennt Overclocking ausdrücklich. Für die Diagnose XMP/EXPO, manuelle RAM-Timings, PBO/Curve Optimizer, Undervolt und GPU-OC vorübergehend deaktivieren.
Vor Load Optimized Defaults VMD/RAID, Secure Boot und Boot-Reihenfolge dokumentieren. Werkseinstellungen sind nicht immer das richtige Storage-/Boot-Profil einer bestehenden Installation.
WHEA-Logger-Ereignisse können die Fehlerquelle beschreiben. Begriffe wie Cache Hierarchy Error, Bus/Interconnect Error, Memory Error oder PCI Express und APIC-Daten helfen bei der Diagnose. Eine einzelne Event-ID beweist nicht universell ein bestimmtes Bauteil.
Get-WinEvent -FilterHashtable @{LogName='System'; ProviderName='Microsoft-Windows-WHEA-Logger'} -MaxEvents 40 | Format-List TimeCreated,Id,LevelDisplayName,Message
Tritt der Fehler nur bei CPU-Render, AVX oder kombinierter CPU+GPU-Last auf, sind Temperatur, PSU/VRM und Tuning verdächtiger. Nur im Idle verschiebt sich die Diagnose Richtung Spannung, C-States und Firmware.
Den gleichen Workload mit Standardwerten erneut testen. Verschwindet der Fehler ohne Tuning, muss die Hardware nicht physisch defekt sein; die Stabilitätsreserve kann zu klein sein.
Ein sauberer Windows-Memory-Diagnostic-Test schließt sporadische Speicherinstabilität nicht vollständig aus. Ohne XMP/EXPO testen, Module/Slots isolieren und Memory Training berücksichtigen.
Bei ECC-Servern zusätzlich iDRAC/iLO/IPMI/BMC-Memory-Events prüfen. Steigende Corrected-ECC-Zähler oder wiederholte Fehler eines DIMM-Slots liefern stärkere Hinweise.
mdsched.exe
Zeigt WHEA auf PCI Express, nicht nur die GPU verdächtigen. NVMe, NIC, HBA, Riser, Slot, Stromversorgung und BIOS-Link-Einstellungen können ebenfalls beteiligt sein.
BMCs wie iDRAC, iLO und IPMI können CPU Machine Check, ECC, PCIe AER, Lüfter-, PSU- und Temperaturereignisse vor dem Windows-Absturz protokollieren. Bei Servern nicht nur Event Viewer verwenden.
| Muster | Erste Verdächtige |
|---|---|
| Nur unter hoher Last | Temperatur, PSU/VRM, Tuning |
| Beginnt mit XMP/EXPO | RAM/IMC-Stabilität |
| WHEA PCIe-Quelle | GPU/NVMe/NIC/Slot/Riser |
Bei Boot-, BitLocker-, Firmware-, Partitions- oder Datenträgerarbeiten keine destruktiven Befehle ohne Backup und Rückfallplan verwenden. Beispiel-Laufwerksbuchstaben nie ungeprüft übernehmen.
Nein. Je nach WHEA-Quelle kommen CPU, RAM, PCIe, Stromversorgung, Temperatur oder andere Komponenten infrage.
Nicht bei echter Hardwareinstabilität. Zuerst Standardwerte und Hardwareereignisse prüfen.
Bei Boot-, Datenträger-, RDP- oder Update-Problemen auf Windows VPS oder physischen Servern Fehlercode, Windows-Version und Konsolenbild an den technischen Support senden.