Wenn auf Ihrem Axen-Fernseher Sender verschwunden sind, sollte ein Werksreset nicht der erste Schritt sein. Nach der Türksat-Umstellung vom 16. August 2026 prüfen Sie zuerst TKGS, anschließend die Netzwerksuche und die Signalqualität. Der Leitfaden berücksichtigt Unterschiede innerhalb der Android TV / Smart TV-Familie und verschiedener Modelljahre.
Referenz für die westliche Abdeckung; für eine vollständige Aktualisierung Netzwerksuche/NIT aktivieren.
Referenz für die östliche Abdeckung; als zweiten Prüfpunkt verwenden, wenn auf der ersten Frequenz keine Qualität anliegt.
Einer der aktuellen Türksat-Netzwerksuchwerte für Türkiye-West.
Aktiver Türksat-4A-Transponder der aktuellen Frequenzliste; für manuelle Signal- und Senderprüfung geeignet.
Diese Werte sind wichtige Netzwerkreferenzen der Umstellung vom 16. August 2026. Für senderbezogene aktuelle Werte die Türksat-Frequenzliste prüfen.
Türksat verlegte in der Nacht vom 15. auf den 16. August 2026 einen Teil der TV- und Radiodienste von Türksat 3A auf neuere Satelliten derselben Orbitalposition 42° Ost. Da die Position gleich bleibt, muss eine normale Satellitenschüssel nicht auf einen anderen Satelliten ausgerichtet werden. Beginnen Probleme nur in der Senderliste, sind Aktualisierung und Sendersuche die ersten Prüfpunkte.
TKGS-kompatible Geräte können Änderungen der Senderliste über das Satellitensignal erhalten. Ist TKGS nicht vorhanden oder wird die Aktualisierung nicht abgeschlossen, verwenden Sie eine DVB-S/S2-Netzwerksuche. 12380 V 27500 ist eine wichtige Referenz, aber nicht die einzige: 12423 H 30000 ist der zweite relevante Prüfpunkt.
Häufiger Menüweg: Einstellungen → Sender/Einrichtung → Satellit → TKGS veya Otomatik/Manuelle Suche. Bezeichnungen unterscheiden sich je nach Firmware und Modelljahr. Suchen Sie nach Satellit, DVB-S/S2, TKGS, automatischer Sendersuche, manueller Suche oder Netzwerksuche. DVB-T/T2 und DVB-C sind für terrestrischen bzw. Kabelempfang und nicht für Türksat-Satellitenempfang.
Bei Axen kann die Menüposition je nach Modell abweichen. Gleichen Sie die Modellnummer mit der offiziellen Anleitung ab, wenn ein Punkt nicht sichtbar ist. Entscheidend ist, die Einstellungen des Satellitentuners zu erreichen und nicht eine Menüfolge eines anderen Modells zu erzwingen.
Aktivieren Sie Netzwerksuche/NIT, wenn die komplette Senderliste aktualisiert werden soll. Für einen einzelnen bekannten Transponder kann eine manuelle Suche ohne Netzwerksuche gezielter sein. Frequenz, Polarisation und Symbolrate müssen in die richtigen Felder eingetragen werden; V steht für vertikal, H für horizontal.
Gibt es auf der ersten Referenz keine Qualität, testen Sie die zweite. Fehlt auf beiden die Qualität, liegt die Ursache vor der Senderliste: Satellitenauswahl, DiSEqC-Port, LNB-Konfiguration, Koaxkabel/F-Stecker, Multischalter oder Gemeinschaftsanlage.
Signalstärke und nutzbare Signalqualität sind nicht identisch. Ein Tuner kann Pegel anzeigen, obwohl der falsche Satellit oder Transponder anliegt. Für eine zuverlässige Suche muss der relevante Türksat-Transponder einrasten und Qualität anzeigen.
Bei einem üblichen Universal-Ku-LNB sind 9750 MHz für das Low-Band, 10600 MHz für das High-Band und 22 kHz Auto typische Einstellungen. MDU-, Unicable-/SCR- und spezielle Gemeinschaftsanlagen können andere Werte benötigen. Nutzen Sie dort die Einstellungen eines funktionierenden Anschlusses im selben Gebäude oder die Angaben des Installateurs.
TKGS ist nicht nur eine Internet-App; die Aktualisierungsdaten werden über den Satelliten übertragen. Auch ein kompatibles TV-Gerät benötigt daher ausreichenden Satellitenempfang. Wechseln Sie zu Live-TV, prüfen Sie den TKGS-Modus und starten Sie das Gerät neu, wenn eine erwartete Aktualisierung fehlt.
Für das Bearbeiten der Sender kann je nach Axen-Modell ein flexibler, persönlicher oder deaktivierter TKGS-Modus nötig sein. Übernehmen Sie keine Modusnamen von anderen Marken, sondern verwenden Sie die Optionen Ihres Geräts.
Wenn 12380 V 27500 oder 12423 H 30000 kein Ergebnis liefert, kann zusätzlich 12422 MHz, Vertikal (V), 27500, FEC 3/4 als manueller Prüfpunkt getestet werden. In der aktuellen Türksat-Frequenzliste ist 12422 V 27500 als aktiver Transponder auf Türksat 4A aufgeführt. Damit lässt sich prüfen, ob der Tuner ein gültiges Türksat-Signal einrastet und ob eine gezielte manuelle Suche funktioniert.
12422 V 27500 sollte nicht als einzige Hauptfrequenz betrachtet werden, die zwingend die komplette Senderliste aufbaut. In Türksats aktueller Liste der Netzwerk-Suchfrequenzen stehen 12423 V 27500 für Türkiye-West und 12423 H 30000 für Türkiye-Ost. Im Antennenleitfaden wird außerdem 12380 V 27500 als Referenz des Türksat-Tanıtım-Signals für die Netzwerksuche genannt.
Empfohlene Reihenfolge: Unterstützt das Gerät TKGS, zuerst die TKGS-Aktualisierung abschließen. Bleibt sie erfolglos, im DVB-S/S2-Menü Netzwerksuche / Network / NIT aktivieren und mit den offiziellen Netzwerkfrequenzen suchen. Danach kann 12422 V 27500 manuell ergänzt werden, um Signalqualität und gefundene Dienste zu prüfen. Rastet 12422 ein, liefert aber nur wenige Sender, anschließend erneut eine Netzwerksuche durchführen.
TKGS-Aktualisierungen werden über das Satellitensignal übertragen und benötigen keine Internetverbindung. Aktualisiert ein TKGS-kompatibler Fernseher oder Receiver nicht, zu Live-TV/Satellit wechseln, Türksat 42°E und die Signalqualität prüfen, das Gerät neu starten und – falls vorhanden – TKGS Update / Automatische Aktualisierung ausführen. Modusnamen wie Flexibel, Persönlich oder Aus unterscheiden sich je nach Marke und Modell.
Findet die Suche null Sender, vergleichen Sie die Qualität auf beiden Referenztranspondern. Fehlen nur horizontale oder nur vertikale Programme, prüfen Sie 13/18-V-Polarisation, Stecker und Multischalter. Fehlen nur einzelne Programme, entnehmen Sie deren aktuelle Transponderdaten der offiziellen Türksat-Frequenzliste und führen Sie eine gezielte manuelle Suche aus.
Ein Werksreset ist die letzte Option. Er kann WLAN-, Bild-, App- und persönliche Sendereinstellungen löschen. Nutzen Sie ihn nur, wenn die modellspezifische Herstelleranleitung ihn ausdrücklich für die TKGS-/Satelliteneinrichtung fordert und schonendere Schritte nicht geholfen haben.
Eingang auf Live-TV/Satellit stellen und Koaxkabel prüfen.
Türksat 42°E als Satelliten auswählen.
Bei TKGS-Unterstützung zuerst die TKGS-Aktualisierung ausführen oder abwarten.
Falls nötig 12380 MHz, Vertikal (V), 27500, FEC 3/4 mit aktivierter Netzwerksuche scannen.
Ohne Qualität auf der ersten Referenz 12423 MHz, Horizontal (H), 30000, FEC 3/4 testen.
Bei null Qualität auf beiden Referenzen LNB 9750/10600, 22 kHz Auto, DiSEqC und Gemeinschaftsanlage prüfen.
Suchlauf speichern; einzelne fehlende Sender mit aktuellen Türksat-Transponderdaten manuell ergänzen.
Polarisation, Netzwerksuche, Signalqualität und DiSEqC prüfen; zusätzlich 12423 H 30000 testen.
Wenn die erste Referenz nicht einrastet oder als zweiter Netzwerksuchpunkt. Für die komplette Aktualisierung Netzwerksuche/NIT aktivieren.
Normalerweise nicht. Die Umstellung 2026 bleibt auf derselben Orbitalposition 42°E.
Nein. TKGS ist modellabhängig. Eine normale DVB-S/S2-Auto- oder Netzwerksuche kann die Senderliste ebenfalls aufbauen.
Falscher Satellit/Transponder, DiSEqC-Port oder Probleme an Kabel/LNB können Pegel ohne gültigen Lock erzeugen.
Für Universal-Ku-LNBs häufig ja; MDU oder Unicable/SCR können andere Einstellungen erfordern.
Bei Universal-LNBs ist Auto in der Regel richtig, damit Low- und High-Band automatisch umgeschaltet werden.
Nein. Der Port hängt von der Installation ab und muss anhand der Signalqualität geprüft werden.
Meist nicht. Zuerst TKGS, Netzwerksuche und Signal prüfen; Reset nur bei ausdrücklicher modellspezifischer Anweisung.
Nein. Aktuelle Transponderdaten in der Türksat-Frequenzliste prüfen und den betroffenen Transponder manuell suchen.
12422 V 27500 ist ein aktiver Türksat-4A-Transponder und eignet sich für eine manuelle Signal-/Senderprüfung. Er ist nicht die einzige Hauptfrequenz für die komplette Senderliste; dafür TKGS oder Netzwerksuche verwenden.